Die Arbeitgruppe "Bürgerschaftliches Engagement im Sozialraum" entwickelte 2007 Handlungsempfehlungen zur Förderung und Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements im Sozialraum (Download 68 KB).
Auf der Grundlage der erarbeiteten Handlungsempfehlungen entwickelte die Arbeitsgruppe die folgenden zwei vom Kölner Netzwerk Bürgerengagement finanzierten Projekte:
Bürgerschaftliches Engagement findet im Sozialraum, Stadtteil, Viertel oder Veedel in den verschiedensten Institutionen, Initiativen etc. statt und ist freiwillig, selbst gewählt und selbst bestimmt.
Um das Bürgerschaftliche Engagement im Sozialraum treffend zu beschreiben ergänzte die Arbeitsgruppe die allgemeine Definition von Bürgerengagement um die nachfolgend benannten Aspekte. Bürgerschaftliches Engagement im Sozialraum
- ist in seiner Form äußerst vielfältig und wird von den Engagierten selbst oft als solches gar nicht angesehen
- wird vor allem von Menschen betrieben, die viel Zeit im Stadtteil verbringen (Familien, Eltern mit kleinen Kindern, Senioren, Erwerbslose, Geschäftsleute) und die den Stadtteil nicht nur zum Schlafen und Wohnen nutzen
- zielt gleichzeitig in seiner Ausrichtung insbesondere auf die Menschen, für die der unmittelbare Lebensraum sehr wichtig ist
- entsteht oft durch die Selbstorganisation der Bürgerinnen und Bürger und ist nicht an Institutionen gebunden. Solche Formen des Engagements können nicht verordnet oder von "oben" organisiert werden
- geht vom Interesse/der Leidenschaft der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil aus (Bürgervereine, Bürgerinitiativen, Stiftungen, etc.)
- ist dann besonders hoch, wenn den Menschen etwas weggenommen wird oder ihnen etwas "stinkt", wenn es brennt
- geht manchmal von einem anderen Ausgangspunkt (z. B. Sport) aus und "strahlt" dann in den Stadtteil hinein
- ist für viele Menschen eine Möglichkeit, "frech", "frei" und "selbstbestimmt" zu handeln.