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Leitlinien für das Bürgerengagement in Köln

Im Jahr 2006 wurden in der Arbeitsgruppe "Leitlinien zum bürgerschaftlichen Engagement" 11 Leitlinien erarbeitet. In einem intensiven Konsultationsprozess wurden diese 2007 mit ca. 100 Organisationen in Workshops diskutiert und auf ihre Umsetzbarkeit und Akzeptanz geprüft. Daraufhin wurden wiederum Verbesserungsvorschläge eingearbeitet. Die Steuerungsgruppe des Kölner Netzwerks Bürgerengagement hat den Leitlinien am 23. Oktober 2007 zugestimmt und als Handlungsempfehlung verabschiedet. Die Leitlinien wurden im Frühjahr 2008 an die zuständigen Ausschüsse weiter geleitet und am 24. April 2009 vom Rat der Stadt Köln beschlossen. 

Die vorliegenden Leitlinien sind eine Orientierungshilfe für das bürgerschaftliche Engagement in Köln. Sie beschreiben die Rahmenbedingungen, die vom Kölner Netzwerk Bürgerengagement als notwendig und förderlich angesehen werden. Sie richten sich gleichermaßen an die engagierten Bürgerinnen und Bürger, an Einrichtungen, in denen ehrenamtliches Engagement bereits (oder noch nicht) stattfindet und an die Stadt Köln. Den Leitlinien liegt ein breites Verständnis von bürgerschaftlichem Engagement zugrunde, das der Vielfalt seiner Erscheinungsformen Rechnung trägt: Bürgerschaftliches Engagement ist freiwillig, selbst gewählt und selbst bestimmt. Damit sich Bürgerinnen und Bürger frei entscheiden können, müssen die Bedingungen des Bürgerschaftlichen Engagements bekannt sein.

Definition: Bürgerschaftliches Engagement umfasst die gemeinnützige Tätigkeit in Vereinen, Verbänden, Kirchen, Selbsthilfegruppen, soweit Betroffene ihre gegenseitige Hilfestellung als bürgerschaftliches Engagement verstehen, Nachbarschaftsinitiativen, Netzwerken etc. ebenso wie politisches Engagement in Bürgerinitiativen, Nichtregierungsorganisationen, Formen direkter demokratischer Beteiligung, in Parteien und Gewerkschaften u. ä. und die gemeinwohlorientierten Aktivitäten von Unternehmen und Stiftungen


Die Leitlinien sollen dazu beitragen:

  • Einrichtungen zu ermutigen
    - Ehrenamtliche einzubeziehen
    - Anforderungen an Hauptamtliche und Ehrenamtliche und an Ehrenamtliche untereinander zu beschreiben 
    - Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu definieren
    - die besondere Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements herauszustellen
    - Veränderungen aufzunehmen, die durch neue kompetente Ehrenamtliche entstehen.
  • Hauptamtliche zu motivieren, mit Ehrenamtlichen zusammenzuarbeiten
  • die Stadt Köln in ihrer Selbstverpflichtung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zu unterstützen.
  • die Leistungen im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamtliche in ihrem Beitrag wert zu schätzen.

Die Broschüre "Leitlinien zum bürgerschaftlichen Engagement in Köln" (1.103 KB) steht hier für Sie zum Herunterladen bereit.



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