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Jugendliche im Übergang von Schule und Beruf

Der diesjährige Themenabend fand am 01. Oktober 2009 unter dem Titel "Jugendliche im Übergang von Schule und Beruf" in der Handwerkskammer zu Köln statt. Nach einführenden Worten zur Begrüßung durch HWK- Präsident Franz-Josef Knieps, eröffnete Helmut Frangenberg (Kölner Stadt- Anzeiger) als Moderator die Podiumsdiskussion mit Gisela Manderla (MdR CDU), Jörg Parsenow (Ford Werke GmbH), Wolfgang Paes (Speed 4 System Germany), Peter Winkelkotte (Ceno, Der Pate e.V.) und Franz- Josef Knieps.  

Im Plenum diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften, Arbeitsagentur, regionalen Übergangsmanagement, Unternehmen, Schulen und Bildungsträgern. Einigkeit herrschte bei den Gästen in der Ansicht, dass entscheidende Voraussetzungen für einen gelungenen Übergang zwischen Schule und Beruf durch die Herkunftsfamilie mitgegeben werden. Zunehmend wird jedoch spürbar, dass die Versäumnisse in diesem Bereich anwachsen. Schulen und Unternehmen stehen immer mehr vor der Herausforderung diese auffangen zu müssen. In der Diskussionsrunde wurde aber auch immer wieder auf die vielen positiven Beispiele hingewiesen, die zeigen, dass Engagement tatsächlich etwas bewirkt. An vielen Stellen wird bereits an einem gelungenen Übergang zwischen Schule und Beruf gearbeitet - und zwar mit Erfolg! Die ausgesprochen erfreuliche Resonanz der mehr als 50 Gäste zeigt, dass dieses Thema aktuell und für viele Menschen von großem Interesse ist. 

Die Aktivitäten der Arbeitsgruppe Unternehmensengagement stehen in diesem Jahr unter dem thematischen Schwerpunkt "Jugendliche im Übergang von Schule und Beruf". Unternehmen, die sich im Rahmen der Initiative gemeinnützig engagieren möchten, bestimmen weiterhin eigenständig den Inhalt ihres Engagements. Die thematische Ausrichtung der AG-Arbeit soll den im gemeinnützigen Bereich unerfahrenen Unternehmen den Einstieg erleichtern. 

Unternehmensengagement gewinnt zunehmend an Popularität. Unternehmen übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft und das solidarische Miteinander in unserer Stadt. Mit ihrem Know-how und ihren finanziellen Möglichkeiten setzen sie sich freiwillig immer effektiver für andere ein. Die Gestaltungsformen des Unternehmensengagements sind vielfältig. Von einem individuell auf die Möglichkeiten der Unternehmen zugeschnittenen Engagement profitieren alle Beteiligten. Durch dieses Engagement erfahren gemeinnützige Organisationen in Kultur, Umwelt, Bildung u.a.m. wichtige und notwendige Unterstützung. Die Erfahrung zeigt zudem, dass auch die Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Engagement gewinnen. Es wirkt sich sowohl positiv auf die Unternehmens- und Personalentwicklung, als auch auf die Zufriedenheit und den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern aus. Die Mitglieder der Initiative Unternehmen engagiert in Köln möchten auch in Zukunft das bestehende Unternehmensengagement, mit interessanten und informativen Aktionen weiter in den  Fokus der Öffentlichkeit bringen und neue Unternehmen für ein solches Engagement gewinnen.


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